Fjodor Michailowitsch Dostojewskij

Der Spieler


Planung

Der Raum besteht im Wesentlichen aus einem Laufsteg, welcher aus der 3. Reihe der Zuschauertraverse,ca 16m bis ans Bühnenende verläuft. Links und rechts an den Seitenwänden befinden sich 3 kleine Rückzugsorte.



Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin/E-Werk 3.5.2005


mit:David Lukowczyk,Jörg Zirnstein,Brigitte Peters,Anja Werner,David Emig,Katharina Merschel,Klaus Bieligk
Regie: Claudia Bauer
Bühne und Kostüme: Hendrik Scheel

Dramaturgie:Henriette Hörnigk
Musik: Smoking Joe




 




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Ostsee-Zeitung:

Wochenendausgabe, 05. März 2005 | Kultur , 05. März 2005

Der 25jährige Alexej Iwanowitsch, Ex-Student und

wurzelloser Adliger, findet in seiner russischen Heimat keine Erfüllung. Im deutschen Roulettenburg stößt er auf eine obskure Gesellschaft. Grafen, Generäle und Bourgeois aus ganz Europa rücken an den Spieltisch, um sich kollektiv die Langeweile auf höchst verschwenderischem Niveau zu vertreiben. Doch Alexej verspielt sein Geld. Einziger Lichtblick für den Glücklosen ist die schöne Polina. Sein finanzielles Desaster hindert ihn jedoch daran, die junge Russin für sich zu gewinnen, da er von der weit mächtigeren Spielleidenschaft getrieben wird. Liebe wird neben der „Poesie des Spiels“ zur Nebensache. Dostojewskijs eigene Spielsucht bildete den realen Hintergrund für "Der Spieler", den er 1866 in nur drei Wochen niederschrieb und damit ein grandioses Bild einer Generation beschrieb, die jedes Gefühl für „Maß und Ordnung“ verloren hat und sich durch ein Leben in Illusionen „immer im Kreise“ bewegt.

Mit freundlicher Unterstützung der Spielbank Schwerin